Laboranalysen zu Butylal legen nahe, dass eine Beimischung zu Diesel von bis zu 20 m-% unter Einhaltung der DIN EN 590 möglich ist (Verweis auf den Beitrag zum Artikel oder den Artikel selbst, falls möglich). Wurde diese Mischung nun auch an einem Traktor getestet. Der Motor des Case JX1070c wurde an acht Betriebspunkten mit unterschiedlicher Motordrehzahl und Last geprüft. Dabei wurden die Emissionen an Partikeln, NOx, COx und der Kraftstoffverbrauch gemessen.
Ein Vergleich von B0 Diesel mit Blends die 10 und 20 m-% Butylal enthalten ergab, dass die Beimischung von Butylal bei Drehzahl-Last Verhältnissen, die ein ungünstiges Kraftsoff-Luft-Verhältnis haben, die Partikelemission senken kann. Da Butylal allerdings einen niedrigeren Heizwert als herkömmlicher Diesel hat, steigt der Kraftstoffverbrauch leicht an.
Es wurde ein sehr altes Modell der Abgasstufe II getestet, zum einen, weil erneuerbare Kraftstoffe auch mit älteren Bestandsmaschinen kompatibel sein müssen und zum anderen, weil neuere Abgassysteme Partikel bereits durch die Aufbereitung deutlich reduzieren.
