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Nachhaltige Diesel-Kraftstoffe aus Abfall erfüllen die Dieselnorm

Im Projekt SynergyFuels wurden aus Klärschlamm, Biomüll und Hopfentreber innovative Dieselkraftstoffe entwickelt. Fraunhofer UMSICHT in Sulzbach-Rosenberg setzt hierfür das eigens entwickelte TCR-Verfahren ein – einen Pyrolyseprozess mit integrierter Aufwertung der Produkte, insbesondere des Pyrolyseöls. Durch gezielte Optimierungen im Hydrierungsprozess des Öls konnten Verunreinigungen beseitigt werden, sodass die Kraftstoffe eine gute Ausgangsqualität erreichen.

Am Technologie- und Förderzentrum (TFZ) wurde die Qualität der Kraftstoffe weiter gesteigert: Mit der Beimischung von 7 % Biodiesel und handelsüblichen Additiven zur Erhöhung der Zündwilligkeit und Verbesserung der Oxidationsstabilität, wurde die Qualität deutlich verbessert. Laboruntersuchungen bei der Volkswagen AG und am TFZ bestätigten, dass die Kraftstoffe die Anforderungen der Dieselnorm DIN EN 590 erfüllen.

Nachhaltige Diesel-Kraftstoffe aus Abfall erfüllen die Dieselnorm. Foto: Josephine Babel, TFZ.

Nachdem dieser wichtige Qualitätsstandard erfüllt ist, stehen nun weiterführende Prüfungen an. Insbesondere wird die Verträglichkeit mit Dichtungsmaterialien getestet, um sicherzustellen, dass die Kraftstoffe problemlos in der bestehenden Fahrzeugflotte eingesetzt werden können. Das Projekt SynergyFuels zeigt eindrucksvoll, wie aus regionalen Reststoffen nachhaltige und hochwertige Kraftstoffe entstehen können.

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